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BÜRGERSTIFTUNG
GUTSPARK NEUKLADOW

Die Berliner Malerin Ulrike Pisch und ihre Theaterparaphrasen

 

Ulrike Pisch: SalonDonnerstag, 26.02.2015, 19:00 Uhr

Musikalisch-literarische Soirée & Ausstellungseröffnung

 

Programm

  • Gespräch mit der Künstlerin Ulrike Pisch
  • Klavierwerke von Schumann & Chopin gespielt von Heike Hofereiter
  • Texte von Anton Tschechow gelesen von Miriam-Esther Owesle

Vorhang auf für „Oper, Bühne und Kostüme" heißt es ab 26. Februar 2015 in Neu-Cladow. Ausgestellt wird im Theatersaal des Gutshauses ein Werkkomplex aus dem facettenreichen Repertoire der Berliner Malerin Ulrike Pisch, der in besonderer Weise an die Tradition des Gutshauses anknüpft. Zwischen Requisiten und Kostümen schuf die Künstlerin in einem Kostümfundus nahe der Komischen Oper Berlin eine Reihe ebenso eindrucksvoller wie ausdrucksstarker Ölgemälde direkt vor Ort. Damit steht sie ganz in der Tradition des einstigen Haus- und Hofmalers von Neu-Cladow: Max Slevogt – auch er ein Künstler, der seine Eindrücke am liebsten unmittelbar vor der Natur auf die Leinwand bannte. Mit Blick auf die Tradition am Puls der Zeit – das Motto Johannes Guthmanns aufnehmend, wollen wir mit einer musikalisch-literarischen Soirée die Ausstellung von Ulrike Pischs Theaterparaphrasen eröffnen und damit an den Geist von einst im Hier und Heute anknüpfen.

Ulrike Pisch wurde 1980 in Stralsund geboren und absolvierte ihr Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Seit 2009 lebt und arbeitet sie in Berlin. Ihr Schaffen wurde durch Arbeitsstipendien und Preise ausgezeichnet. So führten sie Atelierstipendien 2012 nach China und Georgien. Zuletzt erhielt sie den Canelettopreis 2014 in Dresden. Ihre Arbeiten sind Teil einer Vielzahl öffentlicher und privater Sammlungen.

Heike Hofereiter absolvierte ihr Klavierstudium in den Meisterklassen der Musikhochschulen Dresden und Leipzig. Schwerpunkte ihrer vielfach ausgezeichneten pianistischen Arbeit sind Solo-, Lieder- und Kammermusikabende, die sie auch regelmäßig mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker zusammenarbeiten lassen. Klavierkonzerte mit namhaften deutschen Orchestern gehören ebenso zu ihrem Schaffen wie musikalisch-literarische Produktionen in Kooperation mit Rundfunksprechern und Schauspielern.

Miriam-Esther Owesle studierte Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seit April 2013 leitet sie den Neu-Cladower Salon und ist Autorin des Buches „‚Neu-Cladow und nichts anderes!' Johannes Guthmanns Traum vom Arkadien an der Havel" (be.bra wissenschaft 2014). Seit Januar 2015 ist sie künstlerisch-wissenschaftliche Leiterin der Guthmann Akademie Forum für Berliner Kunst- und Kulturgeschichte im Gutshaus Neu-Cladow.